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Michael
J. (Ausbildung zum Mechatroniker bei Siemens)
ist mit seiner Berufswahl und seinem Ausbildungsplatz sehr zufrieden.
Die Umstellung von der Schule auf die Arbeit fiel ihm leicht, da sie abwechslungsreich
ist, Spaß macht und er selbst tätig sein kann. Bei den Anforderungen
konnte er große Unterschiede zwischen den beiden Ausbildungsgebieten
Mechanik und Elektronik feststellen. Während im mechanischen Bereich
durch die einzelnen Lehrgänge das Lernen verhältnismäßig
einfach vonstatten geht, ist man auf dem Elektrosektor durch die vielen
Formeln und komplizierten Geräteaufbauten ziemlich gefordert. Die
anderen Lehrlinge, die auch hier hauptsächlich von der Realschule
kommen, haben in der Elektronik durch ihre Vorkenntnisse zwar leichte
Vorteile; Michael konnte sie aber durch Lernen bisher ganz gut ausgleichen.
Nach der Ausbildung sind die Chancen, übernommen zu werden, wegen
des herrschenden Facharbeitermangels äußerst günstig.
Auch
der Ausbildungsleiter für den Metallbereich bei Siemens, Herr G.,
ist mit Michael insgesamt zufrieden. Er ist sehr umgänglich, arbeitet
selbstständig mit und setzt die an ihn gestellten Anforderungen schnell
um. Nur manchmal hat er gewisse Anlaufschwierigkeiten, macht aber "seine
Arbeit am Ende trotzdem gut". So unterscheidet
sich Michael in diesem Ausbildungsbereich in keinster Weise von den anderen
Lehrlingen, sondern weist im Gegenteil - wie auch andere M10-Schulabgänger
häufig - sogar "bessere Kenntnisse im Technischen Zeichnen"
auf.
...schnipp...
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